Auch wenn sie nicht in der Lage sind, Bakterien oder Viren zu zerstören, stärken bestimmte Lebensmittel Ihr Immunsystem, das im Winter oft geschwächt ist. Welche Lebensmittel sollten Sie zur Stärkung Ihres Immunsystems bevorzugen und warum?
Was ist das Immunsystem?
Ihr Immunsystem hilft, Bakterien und Viren zu bekämpfen, um zu verhindern, dass Sie krank und geschwächt werden. Der Darm spielt eine entscheidende Rolle im Immunsystem. Tatsächlich schützt uns der Darm dank eines komplexen Ökosystems vor äußeren Angriffen: der Darmflora.
Darmflora und Präbiotika.
Die Darmflora besteht aus Milliarden sogenannter nicht-pathogener Bakterien, diese nennt man Probiotika . Diese Bakterien schützen Ihren Darm. Sie verhindern, dass pathogene Bakterien in die Blutbahn gelangen oder sich im Darm vermehren.
Wussten Sie?
Probiotika machen 70 % des Immunsystems aus.
Diese „guten“ Bakterien ernähren sich von Präbiotika, die in Form von Fasern vorliegen, die vom Körper nicht verdaut, aber von Probiotika fermentiert werden können. Die meisten Präbiotika enthalten Knoblauch, Zwiebeln, Hafer, Zitrusfrüchte, Leinsamen und Chiasamen. OKR-Pulver werden aus glutenfreiem Hafermehl hergestellt und enthalten meist auch Leinsamen. Es wird empfohlen, täglich 2 bis 3 Lebensmittel zu sich zu nehmen, die Präbiotika enthalten.
Fermentierte Lebensmittel.
Manchmal verfügt Ihre Mikrobiota aufgrund einer schlechten Ernährung nicht über genügend „gute“ Bakterien. Abhilfe kann die Einnahme von Probiotika schaffen, entweder in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder über die Nahrung. Probiotika sind in sogenannten fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir (fermentierte Milch) oder Tempeh (fermentiertes Sojalebensmittel) enthalten.
Nicht zu verwechseln.
Probiotika sind nicht pathogene und schützende Bakterien, die die Darmflora bilden. Diese Bakterien ernähren sich von Präbiotika, also Ballaststoffen, die für den Körper nicht verdaulich sind.
Mikronährstoffe.
Bestimmte Vitamine und Mineralien spielen eine direkte Rolle im Immunsystem.
Vitamin A.
Vitamin A hilft, Infektionen zu widerstehen, da es die natürlichen Abwehrkräfte stärkt. Tatsächlich hat es die Fähigkeit, die Produktion weißer Blutkörperchen und damit die Produktion von Antikörpern, Molekülen, die den Körper verteidigen, anzuregen.
Vitamin C.
Vitamin C ist ein wichtiges Vitamin zur Bewältigung des Winters und bekämpft virale und bakterielle Infektionen, indem es die ordnungsgemäße Funktion der Zellen und des Immunsystems sicherstellt.
Wussten Sie?
Vitamin C hilft, die Produktion von T-Lymphozyten anzuregen. Dabei handelt es sich um weiße Blutkörperchen, die mit Viren infizierte Zellen zerstören.
Zink.
Zink ist ein immunstimulierendes Mineral. Es fördert die Wirkung der T-Lymphozyten, um Infektionen besser bekämpfen zu können. Zinkmangel führt zu einer Störung der Immunantwort, was Infektionskrankheiten begünstigt.
Zinkgehalt pro 100 Gramm.|
Auster |
20 mg |
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Sesamsamen |
10 mg |
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Rindfleisch |
6 mg |
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Leinsamen |
6 mg |
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Curry |
5 mg |
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Spalterbsen |
4 mg |
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Grüne Linsen |
4 mg |
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Soja |
3 mg |
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Käse |
3 mg |
Selen.
Zusätzlich zu seinen antioxidativen Eigenschaften ermöglicht Selen die Zunahme von Lymphozyten und kontrolliert gleichzeitig die Produktion von Zytokinen, einer Substanz des Immunsystems, die zur Regulierung der Zellvermehrung beiträgt.
Selengehalt pro 100 Gramm.
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Pilz |
120 µg |
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Nuss |
103 µg |
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Thunfisch |
97 µg |
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Eigelb |
83,5 µg |
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Sardine |
52,8 µg |
Zusammenfassend.
Eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse trägt zur Erhaltung eines starken Immunsystems bei. Darüber hinaus gibt es weitere Tipps wie beispielsweise nicht zu rauchen, Alkohol nur in Maßen zu trinken, ausreichend zu schlafen und Stress zu begrenzen.