Wie und warum dehnt man sich? Alles, was Sie wissen müssen.

Wie und warum dehnt man sich? Alles, was Sie wissen müssen.

3 Minuten Lesezeit

Zusammenfassung.

Les étirements : bon ou mauvais pour le corps ?

Étirements passifs, actifs ou posturaux : quelles différences pour quels objectifs ?

Im kollektiven Unterbewusstsein und seit dem ersten Sportunterricht in der Schule scheint Dehnen ein wesentlicher Bestandteil unserer Sportroutine zu sein. Den meisten Sportlern fehlt jedoch das Bewusstsein für die Notwendigkeit dieser Übungen und die Vorteile, die sie für unseren Körper bieten können.

OKR klärt Sie auf.

„Dehnen Sie sich, wenn Sie sich nicht verletzen wollen!“ Jeder Sportler hat diesen Rat mindestens einmal gehört. An diesem Punkt kommen wir der Aufforderung nach. Wir dehnen uns und imitieren die Dehnübungen unseres Lehrers, Trainers oder Freundes, weil ihnen dies so wichtig und selbstverständlich erscheint, um Verletzungen zu vermeiden. Was uns im Moment ganz gut passt. Aber wenn wir beim Training alleine sind, werden unsere Bewegungen ungenau oder nachlässig. Wir führen sie aus, ohne zu wissen, dass sie für unsere Fitness notwendig sind. Dabei besteht die Gefahr, dass die Muskelfasern überlastet werden und es zu Schmerzen oder sogar Verletzungen kommt.

Dehnen: Gut oder schlecht für den Körper?

Schon eine kurze Internetsuche genügt, um zu erkennen, dass die Meinungen über die gesundheitlichen Vorteile des Dehnens auseinandergehen.

Einige Sportprofis empfehlen sie und stellen sie als unverzichtbare Ergänzung zur sportlichen Betätigung dar. Für sie dient das Dehnen der Vorbereitung des Muskels auf die Belastung oder fördert die Regeneration nach dem Training. Bei anderen kann Dehnen allenfalls Schmerzen verursachen oder sogar die Verklebung von Muskelfasern fördern und somit das Verletzungsrisiko erhöhen.

Eines ist sicher: Sie müssen zumindest über Grundkenntnisse zu diesem Thema verfügen, um den Einsatz dieser Übungen je nach Zeit und Ziel, das Sie erreichen möchten, anpassen zu können. Das Dehnen Ihrer Muskeln ist keine Aktion mit einer einmaligen, wiederholten Wirkung. Darüber hinaus gibt es verschiedene Dehnübungen: Passiv, Aktiv oder Postural. Jedes hat seine eigenen Eigenschaften und Vorteile, wenn es richtig gemacht wird.

Passives, aktives oder posturales Dehnen: Welche Unterschiede gibt es für welche Ziele?

Passives Dehnen.

Es ist was? Passive Dehnungen sind die Übungen, die wir am häufigsten durchführen. Sie werden in verschiedenen Positionen durchgeführt, indem der Muskel entweder durch Selbstmanipulation oder mit Unterstützung langsam gedehnt wird.

Wofür ? Ziel ist es, den Muskel zu entspannen und die beim Training entstandenen Verspannungen zu lösen. Diese Übung erleichtert die Aufnahme von Nährstoffen und die Ausscheidung von Giftstoffen, was die Erholung fördert und Muskelkater lindert.

Wann? Es empfiehlt sich, diese Übungen beispielsweise nach dem Training oder nach einem Spiel durchzuführen. Pro Muskel reichen 15 Sekunden. Versuchen Sie vor allem nicht, bis an die maximale Dehnungsgrenze zu gehen. Dies könnte die Fasern schwächen und Schäden verursachen.

Aktives Dehnen.

Es ist was? Aktives Dehnen wird dynamisch durchgeführt. Sie bestehen aus regelmäßigen und wiederholten Pendelbewegungen, um allmählich eine maximale Bewegungsamplitude zu erreichen (z. B.: Schwingen des Beins vor und zurück oder von links nach rechts).

Wofür ? Wir versuchen, unsere Muskeln aktiv zu beanspruchen, um sie besser auf die Anstrengung vorzubereiten.

Wann? Diese Dehnungen sollten als Aufwärmübung verwendet werden, um das Risiko einer Muskelverletzung zu verringern.

Haltungsdehnung.

Es ist was? Haltungsdehnungen ähneln passiven Dehnübungen. Es empfiehlt sich, den Muskel schrittweise und gleichmäßig bis zur maximalen Amplitude zu dehnen und die Körperposition einige Sekunden lang zu halten, bevor die Bewegung wiederholt wird.

Wofür ? Sie tragen zur Steigerung der Muskelflexibilität bei. Dadurch fällt die Anpassung an längere oder erzwungene Anstrengungen leichter. Sie können sich positiv auf Körperbau und Haltung auswirken. Sie können beispielsweise bei Rückenschmerzen oder zum Aufrichten der Schultern empfohlen werden.

Wann? Es ist ratsam, diese Bewegungen außerhalb des Trainings und/oder Wettkampfs durchzuführen. Am besten machst du ein paar Minuten vor der Sitzung ein leichtes Aufwärmtraining. Der Muskel muss im warmen Zustand trainiert werden. Tipp: Führen Sie diese Art von Sitzung ein- bis zweimal pro Woche für eine Dauer von 1 Minute durch.

Dehnen ist daher wichtig für die Gesundheit Ihrer Muskeln, wenn Sie es richtig machen. Sie werden keine Ausreden mehr haben. :)

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