Für drei Viertel der Franzosen ist körperliche Betätigung ein Neujahrsvorsatz. Es ist jedoch immer schwierig, den richtigen Zeitpunkt für das Training im Sport zu finden. Wir erledigen die Dinge oft nach unserem Zeitplan. Ist es besser, abends oder morgens zu trainieren? Was sind die Vor- und Nachteile?
Die Vorteile des morgendlichen Trainings.
Motivation.
Nach einer erholsamen Nacht ist es immer einfacher, die Motivation zum Training im Fitnessstudio zu finden, als nach einem anstrengenden Arbeitstag. Wenn Sie Ihr Training morgens absolvieren, haben Sie abends mehr Zeit. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich beispielsweise selbst verwöhnen zu lassen oder Ihre Freunde zu treffen. Und das einzige Manko am Morgen ist ein kaputter Wecker.
Wohlbefinden.
Das morgendliche Training ist anregend und trägt auch dazu bei, Ihre Geisteshaltung für den Tag zu optimieren. Während des Trainings setzt Ihr Körper Endorphine und Dopamin frei. Herz-Kreislauf-Training ist eine großartige Möglichkeit, Endorphine freizusetzen. Diese Substanz erzeugt ein Gefühl von Wohlbefinden und Glück. Es ist ein guter Stressabbau. Allerdings werden Endorphine erst nach mindestens 30 Minuten körperlicher Betätigung ausgeschüttet. Dopamin ist ein Hormon, das mit Vergnügen, Belohnung und Motivation in Verbindung steht. Es ist ein toller Energielieferant, der Sie den ganzen Tag über gut und motiviert fühlen lässt.
Wussten Sie?
Dopamin stärkt neuronale Verbindungen und fördert die Ausdauer.
Die Nachteile des Trainings am Morgen.
Aufstehen.
Morgens vor der Arbeit ist es einfacher, sich zu organisieren als abends. Allerdings muss man den Wecker früher stellen, was für manche schwierig sein kann.
Ein intensiveres Aufwärmen.
Morgens sind Ihre Muskeln kalt. Sie werden weniger bewässert und sind daher steifer. Es ist wichtig, das Aufwärmen nicht zu vernachlässigen und es muss konsequent durchgeführt werden. Auch Verletzungen können schneller passieren.
Die Vorteile des Trainings am Abend.
Sportliche Leistung.
Nach einem Tag voller Aufwachen sind Ihre Muskeln warm. Die Muskelelastizität ist daher besser. Achtung, das heißt nicht, dass Sie sich nicht aufwärmen sollten, ganz im Gegenteil. Allerdings muss das Aufwärmen wahrscheinlich weniger intensiv sein, als wenn Sie morgens trainieren würden. Darüber hinaus haben Studien der Universität Birmingham gezeigt, dass die Leistung eines Sportlers umso besser ist, je höher die Körpertemperatur ist.
Stress.
Es ist üblich, morgens lieber sanft aufzustehen, zur Arbeit zu gehen und sich dann abends beim Training auszutoben. Sport ist eine gute Möglichkeit, den im Laufe des Tages angesammelten Stress abzubauen. Und wie könnte man das besser tun als nach einem harten Arbeitstag?
Die Nachteile des Trainings am Abend.
Schlafen.
Zu viel Sport am Abend kann zu Einschlafproblemen führen. Tatsächlich ist Ihre Herzfrequenz und Ihr Erregungsniveau im Vergleich zum Normalwert erhöht. Was einem erholsamen Schlaf nicht förderlich ist. Achten Sie beim Training darauf, dass die Trainingseinheit nicht zu spät endet.
Motivation.
Auch wenn wir gerne trainieren und uns danach viel besser fühlen, kann es manchmal schwierig sein, die Motivation dafür zu finden. Besonders nach einem langen Tag. Darüber hinaus kann es abends sehr leicht zu Rückschlägen kommen, etwa weil man mit der Arbeit überlastet ist oder einfach nur seine Freunde oder Familie sehen möchte.
Zusammenfassend.
Die von Ihnen gewählte Trainingszeit hängt ganz von Ihnen und Ihren Zielen ab. So stehen beispielsweise einer Mutter nicht dieselben Chancen zu wie einer Sportlerin. Treffen Sie Ihre Wahl auf der Grundlage Ihrer individuellen Bedürfnisse und der jeweiligen Vorteile.